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Zurück 19.04.2018

Berufsschau - eine Erfolgsgeschichte

Jedes Jahr finden in den Zuger Gemeinden alternierend bis zu vier Berufsschauen statt. Wie hat sich die Veranstaltung entwickelt? Ist ein solcher Anlass noch zeitgemäss? Ein Besuch zeigt: Die Möglichkeit des persönlichen Austauschs wird von den Jugendlichen geschätzt, und auch nach fünf Jahren sind die Veranstaltungen jeweils ein grosser Erfolg.

Dienstagnachmittag, 16. Januar 2018, im Casino Zug. Es herrscht reges Treiben. Über hundert Schülerinnen und Schüler, begleitet von ihren Lehrpersonen, zeigen sich interessiert und gehen von Berufsstand zu Berufsstand. Die Lehrbetriebe haben sich gut vorbereitet und präsentieren ihre Berufe im besten Licht. Angeregte Gespräche entstehen, und die Jugendlichen können dank der praxisnahen Präsentationen mit den verschiedenen Berufen auf Tuchfühlung gehen. Eine ausgezeichnete Möglichkeit, um sich inspirieren und neue Berufswünsche entstehen zu lassen.

Wäre es nicht einfacher, zuhause am Computer zu sitzen und spannende Videos über den Wunschberuf zu schauen? Nein. Wer eine solche Berufswahlveranstaltung besucht, merkt schnell, dass die Dialoge zwischen den Schülerinnen und Schülern mit den Ausbildungsverantwortlichen eine ungleich höhere Qualität haben als wenn die Kommunikation ohne persönlichen Kontakt – zum Beispiel via E-Mail – stattfinden würde. Und weil die Jugendlichen vor Ort auch Lernende befragen können, erhalten die Berufsschauen noch mehr Gewicht. Deshalb sind die von der Zuger Wirtschaftskammer, dem Zuger Gewerbeverband, den örtlichen Gewerbevereinen und dem Kanton Zug durchgeführten Veranstaltungen nach über fünf Jahren jeweils ein grosser Erfolg. Immer mehr Firmen nehmen daran teil, und auch für die Schulen hat die Veranstaltung an Wert gewonnen.

Für die Projektgruppe:
Yvonne Kraft

Stimmen zur Berufswahlveranstaltung

Sabine Huber, Schulische Heilpädagogin, Zug

«Durch die Veranstaltung haben die Schülerinnen und Schüler einen Eins-zu-Eins-Kontakt zu den Berufen und den jeweiligen verantwortlichen Personen. Somit erhalten sie auch gleich die Gelegenheit, eine Schnupperlehre zu vereinbaren.»

Peter Speck, Inhaber Confiserie-Café Speck, Zug

«Es ist gut, dass wir unseren Beruf präsentieren können. Für unseren Betrieb ist die Veranstaltung allerdings nicht notwendig, da wir in der glücklichen Lage sind, genügend Interessenten für unsere Lehrstellen zu haben.»

Markus Kälin, Leiter Berufsbildung Roche Diagnostics International AG, Rotkreuz

«Die Berufswahlveranstaltung ist eine sehr gute Plattform, um neuen Nachwuchs zu gewinnen. Dadurch können wir und andere Lehrbetriebe unsere Lehrstellen – gerade in den technischen Berufen – einfacher besetzen.»

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