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Zurück 18.01.2018

2018 als Motor für Neues nutzen

Mehr als 200 Mitglieder und Gäste der Zuger Wirtschaftskammer stiessen am Montag, 8. Januar 2018, anlässlich des traditionellen Neujahrsapéros zusammen auf ein erfolgreiches neues Jahr an. Nach der Neujahrsansprache des Präsidenten Andreas Umbach stellte Elisabeth Arm, Vorstandsmitglied, das nachhaltige Projekt «Change als Chance» vor.

Worte des Präsidenten

«Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst.» Mit diesen Worten von Henry Ford begrüsste Andreas Umbach die Anwesenden und schlug danach einen Bogen «zurück in die Zukunft», denn laut William Sommerset Maugham sei Zukunft etwas, «das die meisten Menschen erst lieben, wenn es Vergangenheit geworden ist".

Das erste Thema betraf das bestehende Steuerregime, das man nach anfänglicher Skepsis mit den Jahren liebgewonnen habe. Daran festzuhalten, sei jedoch keine Lösung. «Wir brauchen eine Unternehmenssteuerreform, die statt der USR III unserem Werk-, Denk- und Finanzplatz die Attraktivität im immer härter werdenden globalen Wettbewerb erhält», hielt Umbach fest. Die in den USA neu auf 21 Prozent reduzierten Steuersätze würden die Schweiz noch stärker unter Druck setzen, mit der Steuervorlage 17 einen gut eidgenössischen Kompromiss zu schliessen. «Dieser soll», so der Präsident der Zuger Wirtschaftskammer, «unsere Standortattraktivität langfristig sichern und uns helfen, wieder von der grauen Liste der EU zu kommen.»

Raum für Entwicklung erhalten

Auf die Zukunft bezogen, sieht Andreas Umbach einige Hindernisse. Mit konstruktiven Lösungsvorschlägen wolle sich die Zuger Wirtschaftskammer weiterhin bei den verschiedensten Themen einbringen und die Interessen eines starken Wirtschaftsstandorts Zug vertreten – so zum Beispiel «für zukunftsweisende Technologiecluster, wie ihn die V-ZUG realisieren will». Ebenso unterstütze man Siemens, die 100 Millionen Franken in zukunftsgerichtete industrielle Arbeitsplätze investiert. Und man werde sich dafür einsetzen, dass Unternehmen wie Biogen nicht abwandern müssen, «sondern hier im Kanton Zug ein Umfeld finden, das ihre Entwicklung begünstigt und uns einen guten Stellenmix und ein gesundes Steuersubstrat sichert». Nur so könne die Verwaltung eine hohe Servicequalität beibehalten und könnten wir unsere hohe Lebensqualität erhalten.

«Unbeschränktes Wachstum gibt es nicht», fuhr Andreas Umbach fort, doch es müsse auch in Zukunft Raum für eine gesunde Entwicklung, Möglichkeiten zur nachhaltigen Erneuerung sowie Freiräume für neue Ideen – wie die fortschreitende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft oder Blockchain-Technologien – geben. Und er sprach zum Schluss seiner Neujahrsansprache den Wunsch aus, «dass wir das neue Jahr nicht als Bremse, sondern als Motor für neue Taten nutzen».

Andreas Umbach
Präsident Zuger Wirtschaftskammer

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