News - Detail

Zurück 19.07.2018

Wirtschaft unterstützt Zuger Steuergesetzreform

Die Zuger Wirtschaftskammer unterstützt die Änderung des Zuger Steuergesetzes. Der kantonale Handlungsspielraum soll dabei voll ausgeschöpft werden.

Der Bundesrat hat im März 2018 die Botschaft für die Steuervorlage 17 (SV17) verabschiedet. Da die Umsetzung der SV17 auch auf kantonaler Ebene transparent erfolgen soll, haben die Kantone bereits damit begonnen, ihre Steuergesetze an die neuen Bestimmungen anzupassen, dies obwohl die Beratungen im Parlament noch nicht abgeschlossen sind. Die Zuger Wirtschaftskammer nahm zur Vorlage der Zuger kantonalen Unternehmenssteuer in der Vernehmlassung Stellung.

Vor dem Hintergrund der Bundesvorlage unterstützt die Zuger Wirtschaftskammer die vorliegende Gesetzesreform der Unternehmenssteuern des Kantons Zug. Die Zuger Wirtschaftskammer stimmt der Aufhebung der privilegierten kantonalen Steuerstatus zu. Ausserdem begrüsst die Zuger Wirtschaftskammer ausdrücklich die Senkung des ordentlichen Gewinnsteuersatzes, welcher zu einer effektiven Steuerbelastung (inkl. direkte Bundessteuer) von rund 12 Prozent im Kanton Zug führt. Dieser effektive Steuersatz ist ein zentrales Element, um auch künftig im nationalen wie internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu bleiben. Heute bereits ordentlich besteuerte Gesellschaften werden von der Senkung des ordentlichen Steuersatzes profitieren. Gleichzeitig ist die moderate Mehrbelastung der bis anhin privilegiert besteuerten Gesellschaften aufgrund des internationalen Drucks zu akzeptieren.

Die Zuger Wirtschaftskammer begrüsst es, dass in der vorliegenden Gesetzesvorlage der kantonale Handlungsspielraum ausgeschöpft wird. Die Vorlage ist gesamthaft aufkommensneutral und soll ohne Umverteilung zwischen natürlichen und juristischen Personen umgesetzt werden. Insgesamt ist die Vorlage ausgewogen.

Um die zukünftige steuerliche Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit (national wie international) nicht zu gefährden, ist zudem den noch kommenden Änderungen der SV17-Vorlage auf Bundesebene bei der kantonalen Umsetzung entsprechend Rechnung zu tragen. So soll aus Sicht der Zuger Wirtschaftskammer der kantonale Handlungsspielraum, insbesondere bei der Dividendenbesteuerung (Privilegierung bei 50 Prozent belassen) und der Kapitalsteuer (Berücksichtigung Konzerndarlehen), weiterhin ausgeschöpft werden. Sofern nach Bundesrecht möglich, soll auch die Ermässigung für Eigenfinanzierung im Kanton Zug eingeführt werden.

Vernehmlassung der Zuger Wirtschaftskammer zur Änderung des Steuergesetzes - sechstes Revisionspaket vom 10. Juli 2018

Newsletter abonnieren

Informiert sein

Wir informieren Sie regelmässig über die Aktivitäten der Zuger Wirtschaftskammer und nehmen Stellung zu aktuellen Themen aus Politik und Wirtschaft.

Newsletter abonnieren

Wir verwenden Cookies, um Ihnen eine optimale Nutzung der Website zu ermöglichen. Indem Sie diesen Hinweis schliessen oder mit dem Besuch der Seite fortfahren, akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.