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Zurück 16.04.2018

Investitionen in Infrastruktur stärken den Wirtschaftsstandort Zug

Zuger Unternehmen realisieren am Wirtschftsstandort Zug Investitionsprojekte von über 1,7 Milliarden Franken. Diese Investitionen in Modernisierung und Fortschritt stärken den Wirtschaftsstandort Zug und schaffen neue Arbeitsplätze.

Den wirtschaftlichen Erfolg verdankt der Kanton Zug einer langfristigen, wirtschaftsfreundlichen Entwicklungsstrategie. Dies ist mit ein Grund, weshalb Zug heute zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten, Arbeitsorten und Lebensräumen der Schweiz zählt. Ein weiterer Grund für den Erfolg sind Unternehmen, die in neue Gebäude, in neue Dienstleistungs- und Produktionsanlagen und somit auch in Arbeitsplätze investieren.

Dies soll so bleiben und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Zug weiter gestärkt werden. An einer Veranstaltung der Zuger Wirtschaftskammer stellten Exponenten verschiedener Zuger Unternehmen kürzlich ihre beeindruckenden Investitionsprojekte vor. Roche Diagnostics International AG investierte in Rotkreuz zwischen 2006 und 2018 600 Millionen Franken in den Ausbau des «Campus Roche Rotkreuz». Dies ermöglichte es Roche zu expandieren und die Zahl der Mitarbeitenden von 600 auf 2’600 auszubauen. In Rotkreuz werden diagnostische Systemlösungen für Kliniken, Labors und Arztpraxen für den Weltmarkt entwickelt, produziert und vermarktet. Vorgestellt wurde auch das Projekt «Circulago». Die WWZ AG investiert über 100 Millionen Franken in das zukunftsweisende Energieprojekt zur Versorgung der Stadt Zug und Baar-Süd mit umweltfreundlicher Wärme- und Kälteenergie. Gewonnen wird sie aus dem Wasser des Zugersees. In einer unterirdischen Seewasserzentrale in der Schützenmatt wird die Energie des Seewassers mittels Wärmetauscher an einen separaten Kreislauf übergeben und über Quartierzentralen mittels Wärmepumpen oder Wärmetauscher an die angeschlossenen Liegenschaften geführt. Und Siemens baut für rund 250 Millionen Franken mitten in der Stadt Zug ein neues, modernes Büro- und Produktionsgebäude. Das dreigeschossige Produktionsgebäude wird für die Herstellung von Produkten im Bereich Gebäudetechnik (insbesondere Klimaregelung und Brandmeldetechnik) sowie für die Logistik genutzt. Im neuen Forschungs- und Entwicklungslabor werden Gebäude in Bezug auf Energieeffizienz, Leistung, Komfort und das Zusammenspiel von thermischen und elektrischen Energien untersucht. Auch die Metall Gruppe investiert kräftig. Sie investiert auf dem V-ZUG Areal bis 2044 750 Millionen Franken in die Transformation des heutigen Werkareals in ein attraktives Innovationsquartier. Mit dem Technologiecluster Zug entsteht dadurch an zentraler Lage in Zug ein Ökosystem für Innovation, Produktion und Ausbildung mit 3'000 Arbeitsplätzen. Und wussten Sie, dass im Kanton Zug eines der modernsten Cyber Defence Center der Schweiz steht? InfoGuard AG erstellte in Baar ein 250m2 grosses Security Operation Center und schuf dadurch 25 neue Stellen. Das Investitionsvolumen betrug rund 3 Millionen Franken.

Cyber Defence Center, Baar

Circulago, Zug

Die präsentierten Projekte stellen gesamthaft ein Investitionsvolumen von über 1,7 Milliarden Franken dar (zum Vergleich: die Kosten für den Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels sind mit 2 Milliarden Franken veranschlagt). Diese Investitionen in Modernisierung und Fortschritt stärken den Wirtschaftsstandort Zug nachhaltig. Sie sichern Arbeitsplätze und die Struktur der Zuger Wirtschaft wird vielseitiger und krisenresistenter.

Investitionen in die Infrastruktur sind die Voraussetzung für unternehmerische Aktivitäten der Zukunft. Sie stärken die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsraums Zug und schaffen wichtige neue Arbeitsplätze. Wer nicht vorausschauend investiert, verliert.

Andreas Umbach
Präsident
Zuger Wirtschaftskammer

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