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Am 24. September 2017 stimmen wir über die Reform der Altersvorsorge 2020 ab. Das Ziel der Vorlage, die Finanzierung unserer Altersvorsorge nachhaltig zu sichern, wird verfehlt. Zudem erfolgt die Reform vor allem auf Kosten der jungen und zukünftigen Generationen. Es ist unbestritten, dass dringender Handlungsbedarf besteht und die Vorlage auch positive Elemente enthält.

Der Vorstand der Zuger Wirtschaftskammer hat ein qualifiziertes Nein beschlossen und engagiert sich im kantonalen Nein-Komitee.

Nachhaltigkeit als Ziel

Die Altersvorsorge mit AHV und beruflicher Vorsorge (erste und zweite Säule) ist das wichtigste Sozialwerk der Schweiz. Aufgrund der demografischen Alterung stehen beide Säulen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Finanzierung der ersten und zweiten Säule ist nicht mehr gewährleistet. In den nächsten dreissig Jahren verdoppelt sich die Anzahl Rentnerinnen und Rentner in der Schweiz von heute 1,5 Millionen auf 2,6 Millionen, während gleichzeitig die Zahl der Kinder und Jugendlichen kaum mehr wächst und deutlich unter 2 Millionen verharrt. Gerade in der AHV tragen deshalb immer weniger berufstätige Personen die Finanzierung für eine Rente: waren es 1948 noch 6,5 Erwerbstätige, werden es in dreissig Jahren noch deren 2 sein. Der Bundesrat hat sich deshalb das Ziel gesetzt, mit der Reform der Altersvorsorge die strukturellen Probleme der Finanzierung anzugehen und die Altersvorsorge wieder auf nachhaltig stabile Beine zu stellen. Der Vorstand der Zuger Wirtschaftskammer ist der Ansicht, dass eine nachhaltige Reform dringend notwendig ist.

Positive wie negative Elemente

Die Vorlage beinhaltet durchaus positive Elemente wie die Angleichung des Referenzalters 65 von Mann und Frau, einen flexiblen Rentenbezug, die Senkung des BVG-Umwandlungssatzes von 6,8% auf 6% sowie eine Zusatzfinanzierung über die Erhöhung der Mehrwertsteuer. Enthalten ist aber auch ein Ausbau der AHV mit einer Rentenerhöhung von 70 Franken pro Monat für Neurentnerinnen und Neurentner. Dies ist ungerecht und erfolgt nach dem Giesskannenprinzip. Die heute 45- bis 64-Jährigen erhalten unabhängig von deren Einkommen und Vermögen eine Rentenerhöhung. Dies führt zu Mehrausgaben und verschlechtert die finanzielle Stabilität der Altersvorsorge. Die Sanierungslast dieser Reform würden hauptsächlich die jüngeren Generationen tragen, während die Jahrgänge, die sich kurz vor dem Renteneintritt befinden, bessergestellt wären.

Eine nächste Reform drängt sich auf

Die vorgeschlagene Reform würde insbesondere in der zweiten Säule die Finanzierung der Renten verbessern und die Nachhaltigkeit steigern. Angesichts des enormen Reformbedarfs ist dies jedoch ein kleiner Schritt. Weitere Reformen sind auch bei Annahme der Vorlage unvermeidlich.

Die Chance zur Modernisierung und nachhaltigen Finanzierung unserer Altersvorsorge wird mit dieser Reform verpasst. Ein Nein an der Urne macht den Weg frei für eine echte Reform.

 

Der Bundesrat hat die Eckwerte der Steuervorlage 17 definiert und damit die öffentliche Debatte lanciert. Die Stossrichtung der neuen Vorlage wird von Parteien, Wirtschaftsverbänden und Kantonen unterschiedlich beurteilt.

Am 12. Februar 2017 hat das Schweizer Stimmvolk die Unternehmenssteuerreform III (USR III) an der Urne abgelehnt. Gegner und Befürworter waren sich dennoch einig, dass eine Steuerreform zwingend notwendig und eine neue, breit akzeptierte Vorlage unumgänglich ist.

Bund und Kantone haben deshalb in einer Arbeitsgruppe (Steuerungsorgan) unter Einbezug aller betroffenen Kreise (Städte und Gemeinden, Wirtschaft und Arbeitnehmerschaft) die inhaltliche Stossrichtung für eine neue Vorlage erarbeitet – die Steuervorlage 17. Am 9. Juni 2017 hat der Bundesrat die Eckwerte beschlossen.

Die 6 Kernelemente der Steuervorlage 17:

  • Patentbox und Förderung von Investitionen in Forschung und Entwicklung: Diese Elemente der USR III werden übernommen, in ihrer Wirkung aber leicht eingeschränkt.
  • Keine zinsbereinigte Gewinnsteuer (NID): Dieses umstrittenste Instrument der USRIII wird aus dem Paket gestrichen.
  • Ausgleichszahlungen an die Kantone: Der Bund beteiligt sich auch in der neuen Vorlage an den Kosten der Reform.
  • Berücksichtigung der Gemeinden: Eine Klausel sieht vor, dass Gemeinden ebenfalls von den Ausgleichszahlungen profitieren sollen.
  • Höhere Dividendensteuer: Zur Gegenfinanzierung werden Dividenden höher besteuert.
  • Erhöhung der Familienzulagen: Als soziale Kompensation ist eine Erhöhung der Familienzulagen vorgesehen.

Weitere Informationen zur Vorlage sowie zum Fahrplan erhalten Sie hier.

 

 

Aktuelle Entwicklungen, Informationen und Ereignisse zu Themen wie Private Equity, Building Excellence, Nachwuchskräfte im MINT-Bereich und vieles anderem stehen im Fokus der ersten Ausgabe des «GetNews» in diesem Jahr.

«GetNews» enthält folgende Berichte:

  • Amtszeitbeschränkung greift (S. 5)
  • Vorstandsmitglieder der Zuger Wirtschaftskammer (S. 6)
  • Wieviel Offenheit braucht die Schweiz (S. 7/8/9)
  • Private Equity – ein wichtiges Thema für die Region Zug (S. 10/11)
  • Building Excellence – die Zukunft aktiv mitgestalten (S. 12/13)
  • Neuer Richtplan: Balanceakt zwischen Pflicht und Widerstand (S. 14/15)
  • Von Big Data zu Smart Data (S. 16/17)
  • Garten als neuer Treffpunkt (S. 18/19)
  • Sich mit 50+ neuen Herausforderungen stellen (S. 20/21)
  • Nachwuchskräfte im MINT-Bereich sichern (S. 22/23)
  • Kein Abschluss ohne Anschluss (S. 24/25)
  • In English, please (S. 26)
  • Veranstaltungen (S. 26)
  • Die neuen Mitglieder der Zuger Wirtschaftskammer stellen sich vor (27/28)

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Der Vorstand der Zuger Wirtschaftskammer hat für die am 21. Mai 2017 im Kanton Zug zur Abstimmung gelangende Wohnraum-Initiative die Nein-Parole beschlossen. Für die eidgenössische Abstimmung zum Energiegesetz erteilt der Vorstand Stimmfreigabe.

Am 21. Mai 2017 stimmt die Zuger Bevölkerung über die Initiative «für bezahlbaren Wohnraum» ab. Die Initiative verlangt, dass bis in 20 Jahren 20 Prozent des Wohnungsbestandes nach Grundsätzen des preisgünstigen Wohnungsbaus oder der Kostenmiete vermietet werden. Die Initiative führt zu Überregulierung. Zudem bewirkt sie das Gegenteil des Gewünschten. Sie behindert den Bau von preisgünstigen Wohnungen, statt ihn zu fördern. Das aktuelle Zuger Fördermodell hat sich bewährt. Der Vorstand der Zuger Wirtschaftskammer empfiehlt, die trügerische Wohnbau-Initiative abzulehnen.

Für die Abstimmung zum Energiegesetz hat der Vorstand Stimmfreigabe beschlossen.

Den vollständigen Wortlaut der Medienmitteilung vom 25. April 2017 lesen Sie hier.

Bitte beachten Sie auch den Flyer «Wohnraum-Initiative Nein - Nein zur Überregulierung mit fatalen Folgen»

 

An der letztjährigen Generalversammlung der Zuger Wirtschaftskammer stimmten die Mitglieder einer Amtszeitbeschränkung zu. Aufgrund dessen müssen in den nächsten Jahren einige Vorstandsmitglieder ersetzt werden. Ein erster Wechsel erfolgte am 28. März 2017 anlässlich der Generalversammlung der Zuger Wirtschaftskammer in der Chollerhalle. Die Mitglieder der Zuger Wirtschaftskammer wählten Olaf Weppner als Nachfolger von Robert Lüthi.

Olaf Weppner, General Manager des Pharma- und Biotechnologieunternehmens AbbVie AG mit rund 140 Mitarbeitenden in Baar, löst Robert Lüthi, CFO der AbbVie AG, nach 11-jähriger Amtszeit im Vorstand der Zuger Wirtschaftskammer ab. Weppner ist Deutscher Staatsbürger und seit 2015 CEO der AbbVie AG.

Olaf Weppner, General Manager AbbVie AG und
neues Vorstandsmitglied der Zuger Wirtschaftskammer

Durch die an der letztjährigen Generalversammlung beschlossene Amtszeiteinschränkung von maximal acht Jahren, müssen einige Vorstandsmitglieder ersetzt werden. Der Vorstand hat entschieden, die Neubesetzung des Vorstands gestaffelt über die nächsten Jahre vorzunehmen. 2018 werden Daniel Grunder und Andreas Widmer und 2019 Elisabeth Arm und Frank Lampert ersetzt.

 

Rund 2/3 der Schülerinnen und Schüler wählen nach der obligatorischen Schulzeit den Weg der Berufslehre. Welchen Beruf möchte ich lernen? Die Informationsveranstaltungen „BERUFSWAHL. Treffpunkt für Eltern, Wirtschaft und Schule" in fünf Zuger Gemeinden zeigen die Möglichkeiten der Berufswahl im Überblick.

Termine BERUFSWAHL. Treffpunkt für Eltern, Wirtschaft und Schule:

Montag, 6. März 2017, Lorzensaal Cham

Montag, 13. März 2017, Lindenhalle Neuheim

Dienstag, 21. März, Maienmatt Oberägeri

Dienstag, 28. März 2017, Saal Dorfmatt Rotkreuz

Dienstag, 4. April 2017, Aula Oberstufe Sennweid Baar

Am Nachmittag findet die Berufsschau für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen der 5. - 8. Klasse statt. Das lokale Gewerbe und Mitglieder der Zuger Wirtschaftskammer nutzen die Möglichkeit, ihre Lehrberufe den jungen Leuten vorzustellen. Der Kontakt zu Berufsbildnerinnen und -bildnern sowie Lernenden ist für die Jugendlichen sehr spannend und hilfreich bei der Berufswahl.

Die Informationsabende „BERUFSWAHL. Treffpunkt für Eltern, Wirtschaft und Schule" finden 2017 in den Gemeinden Cham, Neuheim, Oberägeri, Rotkreuz und Baar statt. Sie richten sich an Eltern, Lehrpersonen und andere Bezugspersonen von Schülerinnen und Schülern der 5. bis 8. Klasse.

An den Veranstaltungen berichten Lehrbetriebe aus der Region über ihre Erfahrungen mit Lernenden und legen dar, welche Unterstützung die Eltern während der Berufswahl geben können. Lernende berichten über die Schnuppertage in den Betrieben, über den Berufswahlprozess in der Schule und zu Hause und über den Wechsel von der Schule in die Berufslehre. Lehrpersonen der Oberstufe zeigen auf, welche Möglichkeiten die Schule bietet und wo ihre Grenzen sind. Die Anwesenden stellen Fragen und erhalten Antworten aus erster Hand. Am anschliessenden Netzwerk-Apéro können offene Fragen mit Fachleuten diskutiert werden.

Es laden ein:

die Gewerbevereine Risch-Rotkreuz, Cham, Ägerital, Neuheim-Menzingen, Baar, der Gewerbeverband des Kantons Zug, die Zuger Wirtschaftskammer, das Amt für Berufsberatung des Kantons Zug, das Amt für Berufsbildung des Kantons Zug sowie die Schulen Risch, Cham, Oberägeri, Neuheim und Baar.

Weitere Informationen unter www.berufswahlzug.ch

 

Prominente Vertreter aus Forschung und Wirtschaft diskutieren über die Bedeutung von offenen Handelsbeziehungen und der bilateralen Verträge für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Schweiz und suchen den Dialog mit der Bevölkerung.

Dienstag, 28. März 2017, 17.30 Uhr – ca. 19.30 Uhr, Chollerhalle, Zug (anschliessend Apéro)

Der Eintritt ist frei.

Hier können Sie das Programm herunterladen
Link zur Anmeldung
Berichterstattung der Neuen Zuger Zeitung

 

 

Lesen Sie den soeben erschienenen Jahresbericht 2016 der Zuger Wirtschaftskammer.

Das Jahr 2016 ist Geschichte. Es wird als ein Jahr mit Hochs und Tiefs in die Tagebücher der Zuger Wirtschaftskammer eingehen. Wir konnten unseren Anliegen Gehör verschaffen, uns für unverändert gute Rahmenbedingungen für unsere Mitglieder und die lokale Wirtschaft einsetzen.

Mehr dazu:
Jahresbericht 2016 (pdf)
Jahresbericht 2016 (E-Paper)

 

 

 

 

Die Zuger Wirtschaftskammer engagiert sich im überparteilichen Zuger Komitee «Steuerreform JA». An einer Medienkonferenz hat das Komitee seine Argumente präsentiert und die Abstimmungskampagne lanciert.

Die eidgenössische Volksabstimmung über die Unternehmenssteuerreform III ist für den Kanton Zug von zentraler Bedeutung. Das überparteiliche Zuger Komitee «Steuerreform JA» engagiert sich, um die Zuger Stimmberechtigten für die Reform zu gewinnen. Das Co-Präsidium ist mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft besetzt. Getragen wird das Komitee von der CVP, FDP, GLP und SVP sowie vom kantonalen Gewerbeverband und der Zuger Wirtschaftskammer. An einer Medienorientierung präsentierte das Komitee am 5. Dezember 2016 seine Argumente und lancierte damit die Abstimmungskampagne im Kanton Zug.

Steuerprivilegien auf ausländischen Gewinnen haben massgeblichen Anteil daran, dass die Schweiz allgemein und der Kanton Zug speziell zu den Top-Wirtschaftsstandorten zählt. Diese Sonderbesteuerung wird international aber immer weniger akzeptiert, weshalb die Schweiz ihr Steuersystem umbaut. Bundesrat und Parlament haben dazu ein Gesetz erarbeitet, das den Rahmen für die kantonalen Steuersysteme neu setzt.

Die SP lehnt die Reform ab und hat dagegen das Referendum ergriffen. Die Abstimmung dazu findet am 12. Februar 2017 statt. Wird die Vorlage angenommen, kann der Kanton Zug den geplanten bzw. bereits in Vorbereitung befindlichen Umbau seines Steuersystems in Angriff nehmen. Wird die Vorlage abgelehnt, steht die Schweiz und mit ihr der Kanton Zug vor einem Scherbenhaufen. Die Unsicherheit über das künftige Steuersystem würde die Attraktivität der Schweiz und von Zug als Wirtschaftsstandort massiv schmälern.

Medienmitteilung des überparteilichen Zuger Komitees «Steuerreform JA» vom 05.12.2016
Medienmitteilung Zuger Wirtschaftskammer «JA zur Unternehmenssteuerreform III» 13.01.2017

Webseite überparteiliches Zuger Komitee «Steuerreform JA»

 

 

Die neuen Ausschüsse der Zuger Wirtschaftskammer, Social Media, Unternehmenssteuerreform III, Altersvorsorge, MINT-Förderung, internationale Berufslehre und weitere Themen stehen im Fokus der neusten Ausgabe von «GetNews», dem Newsletter der Zuger Wirtschaftskammer.

«GetNews» enthält folgende Berichte:

  • Die neuen Ausschüsse der Zuger Wirtschaftskammer haben ihre Arbeit aufgenommen (S. 5/6)
  • Zuger Wirtschaftskammer neu auf Facebook und Twitter (S. 7)
  • Veranstaltungen (S. 7)
  • Unternehmenssteuerreform III – unabdingbar für den internationalen Standortwettbewerb (S. 8)
  • Altersvorsorge – ein heisses Thema (S. 9/10/11)
  • Luxus-Marketing – quo vadis? (S. 12)
  • HR muss mehr unternehmerisches Denken beweisen (S. 13/14)
  • Mathematik und Informatik verlieren an Attraktivität (S. 15/16)
  • Take your chance! Berufsbildung International Zug (S. 17/18)
  • Portraits der neuen Mitglieder (S. 19/20)

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Spannende Themen warten auf Sie. Entdecken Sie das «GetNews» - viel Spass bei der Lektüre!

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